Vorbeugen
Die Entstehungsursachen des Brustkrebses sind noch nicht sehr gut bekannt. Gewisse Faktoren sind sicher erblich bedingt und andere haben mit der Umwelt zu tun. Die Umweltfaktoren können zum Teil beeinflusst werden. So kann eine vernünftige Lebensweise helfen, die Entstehung von Brustkrebs zu verhindern! Folgende Faktoren spielen mit:
Die Ernährung
Es wir empfohlen, sich fettarm, gemüse- und obstreich zu ernähren. Viel Alkohol fördert erwiesenermassen Brust- und andere Krebsarten. Gewisse Quellen empfehlen als Nahrungsergänzung Selen 100-200 µg/Tag. Tierische Fette erscheinen problematisch, pflanzliche hingegen besser geeignet.
Körperliche Bewegung
Es ist erwiesen, dass sportliche Betätigung präventiv gegen Brustkrebs wirkt – insbesondere dann, wenn man bereits in der Pubertät grosse sportliche Aktivitäten erbringt.
Hormone
Hormone haben viele positive Wirkungen: beste Therapie von Wallungen und anderen Wechseljahresbeschwerden, Verminderung des Osteoporose-Risikos (Knochenschwund), Verbesserung der Schleimhaut- und Hautverhältnisse. Sowohl Östrogene als auch Gelbkörperhormone können jedoch das Brustkrebsrisiko erhöhen. Wenn man Hormone während mehrerer Jahre lang einnimmt, scheint das Risiko, dass ein Brustkrebs diagnostiziert wird, etwas erhöht.
Anti-Hormone wie Antiöstrogene (Tamoxifen) werden derzeit als Prophylaxe gegen Brustkrebs erprobt. Eine prophylaktische Einnahme solcher Medikamente wird in Europa noch nicht allgemein empfohlen, weil noch viele Fragen offen sind. Es sind nämlich auch Risken damit verbunden: Gebärmutterkrebse sind etwas häufiger, sowie Thrombosen und Embolien. Solche Medikamente sollten dann eingenommen werden, wenn bereits ein Brustkrebs oder eine Vorstufe vorkam.